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17. Juni

17. Juni

Diese Seite wird nach einiger Kritik an der generellen Gestaltung der Tagesbeiträge umgearbeitet - siehe Wikipedia:Formatvorlage Tag/Neugestaltung ---- Der 17. Juni ist der 168. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 169. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 197 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1397 - Beginn der Kalmarer Union zwischen Dänemark, Norwegen und Schweden
- 1405 - Schlacht am Stoss, zwischen den Appenzellern und den Habsburgern
- 1579 - Sir Francis Drake erhebt für England Anspruch auf ein Land das er "Nova Albion" (modern: Kalifornien) nennt.
- 1715 - Im Hardtwald wird der Grundstein für das Schloss Karlsruhe – und damit der Stadt Karlsruhe – gelegt.
- 1722 - Gründung der christlichen Glaubensbewegung Herrnhuter Brüdergemeine.
- 1775 - Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg: Im Kampf um Boston kommt es zur Schlacht von Bunker Hill.
- 1789 - Vorrevolution in Frankreich: In der von König Ludwig XVI. einberufenen Ständeversammlung erklärt sich der Dritte Stand zur Nationalversammlung.
- 1837 - Gründung des ersten deutschen Tierschutzvereins durch Albert Knapp.
- 1845 - Ecuador. Staatspräsident Juan José Flores wird gestürzt.
- 1885 - Die Freiheitsstatue, ein Geschenk Frankreichs an die USA, kommt im Hafen von New York an.
- 1901 - Erste staatliche Rechtschreibung, der Duden wird verbindliche Norm.
- 1925 - Das Genfer Protokoll zur Ächtung von chemischen und biologischen Waffen wird unterzeichnet.
- 1940 - Sowjetische Truppen besetzen Lettland.
- 1944 - Im isländischen Þingvellir wird nach einer Volksabstimmung die Republik Island ausgerufen und damit die Union mit Dänemark beendet.
- 1945 - In Köln wird die rheinische CDU gegründet.
- 1953 - Volksaufstand in der DDR
- 1954 - In Westdeutschland wird der 17. Juni erstmals als
Tag der Deutschen Einheit begangen.
- 1956 - Bolivien. Hernán Siles Zuazo wird Staats- und Regierungschef.
- 1972 - Einbruch ins Watergate-Gebäude in Washington D.C., Beginn der Watergate-Affäre.
- 1978 - Jacques de Larosière, Frankreich, wird Direktor des IWF (Internationaler Währungsfond).
- 1991 - "Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit" zwischen Deutschland und Polen.
- 1994 - Verhaftung Orenthal James Simpsons wegen Mordverdacht.

Kultur


- 1924 - Uraufführung der Oper Abenteuer des Casanova von Volkmar Andreae in Dresden.
- 1956 - Uraufführung der Oper Der Sturm von Frank Martin an der Staatsoper in Wien.
- 1983 - Uraufführung der Oper A Quiet Place von Leonard Bernstein in Houston.

Katastrophen


-
Einträge dieser Art bitte in den Unterartikeln von Katastrophe.

Sport


-
Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
-
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1969 – An seinem 40. Geburtstag verliert der seit 1963 amtierende Weltmeister im Schach, Tigran Petrosjan, den Titel an Boris Spasski.
- 1970 - Fußball-WM: Das Halbfinalspiel zwischen Italien und Deutschland im Aztekenstadion entwickelt sich zum „Jahrhundertspiel“.

Geboren


- 1239 - Eduard I., Sohn von Heinrich III., König von England, beteiligte sich am Kreuzzug nach Palästina, geb. in Westminster, † 7. Juli 1307 in Burgh-on-Sands, Cumberland
- 1530 - François de Montmorency, Gouverneur von Paris und Marschall von Frankreich, entkam nur knapp dem Massaker der Bartholomäusnacht, † 6. Mai 1579 in Écouen
- 1579 - Ludwig I. (Anhalt-Köthen), Fürst von Anhalt-Köthen, erstes Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft, Betreiber des Projekts eines enzyklopädisch angelegten Schulbuchprogamms, geb. in Dessau, † 7. Januar 1650 ebda.
- 1604 - Moritz von Nassau, General-Gouverneur der Besitzungen der Niederländischen Westindien-Kompanie in Brasilien und Eroberer, geb. in Dillenburg, † 20. Dezember 1679 in Bergenthal bei Kleve
- 1609 - Johann von Hessen-Braubach, Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft und kämpfte erfolgreich für einen Verständigungsfrieden mit dem Kaiser, geb. in Darmstadt, † 1. April 1651 in Bad Ems.
- 1682 - Karl XII., in Personalunion König von Schweden und Herzog von Pfalz-Zweibrücken, vergrößerte die Macht Schwedens und ist der Gründer von Sankt Petersburg, geb. in Stockholm, † 11. Dezember 1718 bei Fredrikshald.
- 1703 - John Wesley, englischer Erweckungsprediger und einer der Begründer der Evangelisch-methodistischen Kirche, geb. in Epworth in Lincolnshire, † 2. März 1791 in London.
- 1714 - Alexander Gottlieb Baumgarten, deutscher Philosoph und "Professor der Weltweisheit und der schönen Wissenschaften" an der Frankfurter Universität Viadrina, geb. in Berlin, † 27. Mai 1762 in Frankfurt (Oder).
- 1714 - César François Cassini de Thury, französischer Geodät, schuf die erste vollständige Kartographierung Frankreichs im Maßstab 1:870 000, geb. in Thury, † 4. September 1784 in Paris.
- 1772 - Martin Schrettinger, deutscher Priester und Bibliothekar, gilt als Begründer der modernen Bibliothekswissenschaft, geb. in Neumarkt in der Oberpfalz; † 12. April 1851 in München.
- 1784 - Frederick Adam, britischer General und Gouverneur von Madras und spielte eine wichtige Rolle in der Schlacht bei Waterloo als Kommandeur der 3. Brigade, † 17. August 1853.
- 1787 - William Conybeare, englischer Geologe und Paläontologe, der die erste wissenschaftliche Beschreibung eines Plesiosauriers lieferte, geb. in London, † 12. August 1857.
- 1797 - Alexandre Vinet, Schweizer Theologe und Literaturhistoriker, wurde zum klassischen Vertreter der Trennung von Kirche und Staat, geb. in Ouchy; † 4. Mai 1847 in Clarens bei Vevey.
- 1799 - David Douglas, schottischer Gärtner, Botaniker und Pflanzenjäger; brachte viele Koniferenarten, Zierpflanzen und Obstsorten aus Nordamerika nach Europa, geb. in Scone bei Perth, Schottland, † 1834.
- 1800 - Ivar Fredrik Bredal, dänischer Komponist und Dirigent, Konzertmeister der Königlichen Kapelle und am Königlichen Theater, geb. in Kopenhagen, † 25. März 1864 ebd.
- 1802 - Hermann Mayer Salomon Goldschmidt, deutsch-französischer Astronom und Maler, entdeckte am Pariser Observatorium zwischen 1852 und 1861 vierzehn Asteroiden, geb. in Frankfurt am Main, † 26. April 1866 in Fontainbleu.
- 1805 - Christian Friedrich Ludwig Buschmann, als Erfinder der Mundharmonika geltender deutscher Musikinstrumentenbauer, geb. in Friedrichroda, † 1864.
- 1810 - Ferdinand Freiligrath, deutscher Lyriker, Dichter und Übersetzer, musste wegen kritischer Veröffentlichungen mehrfach Deutschland verlassen, geb. in Detmold; † 18. März 1876 in Bad Cannstatt
- 1811 - Jón Sigurðsson, zweiter Präsident Islands und Vorkämpfer für Islands Selbstständigkeit von Dänemark, geb. auf Hrafnseyri im Arnarfjörður, † 7. Dezember 1879 in Kopenhagen.
- 1818 - Charles Gounod, französischer Komponist, schuf u.a. die Oper Die Königin von Saba, geb. in Paris, † 18. Oktober 1893 in Saint-Cloud
- 1828 - Johann Karel Jacob de Jonge, niederländischer Historiker
- 1832 - William Crookes, britischer Physiker, Chemiker und Wissenschaftsjournalist
- 1835 - Eugène Borel, Schweizer Politiker und Bundesrat
- 1854 - Ossip Schubin, tschechisch-deutsche Schriftstellerin
- 1859 - Georg Wissowa, klassischer Philologe
- 1863 - Charles Eugene Lancelot Brown, schweizerischer Maschinenkonstrukteur
- 1867 - Henry Lawson, australischer Autor und Poet
- 1877 - Charles Coburn, US-amerikanischer Schauspieler
- 1880 - Carl van Vechten, Fotograf, Schriftsteller
- 1882 - Igor Fjodorowitsch Strawinski, Russisch-US-amerikanischer Komponist
- 1882 - Wilhelm Hausenstein, deutscher Schriftsteller, Kunstkritiker, Kulturhistoriker, Publizist und Diplomat
- 1883 - Johann Wartner, deutscher Politiker der Bayernpartei
- 1884 - Karl Wilhelm, Herzog von Södermanland
- 1885 - Oscar Funcke, deutscher Politiker und MdB
- 1885 - Richard Ermisch, deutscher Architekt und Oberbaurat in Berlin
- 1888 - Heinz Guderian, deutscher General später Generaloberst der Wehrmacht
- 1893 - Hermann Matern, SED-Funktionär der DDR
- 1894 - Sebastian Fichtner, deutscher Generalleutnant der Wehrmacht
- 1895 - Sam Wooding, Jazz-Pianist, -Arrangeur und -Bandleader
- 1898 - Carl Hermann, Professor für Kristallographie
- 1898 - Maurits Cornelis Escher, niederländischer Künstler und Grafiker
- 1900 - Hermann Reutter, deutscher Komponist und Musiker
- 1900 - Hubert Jedin, deutscher Kirchenhistoriker
- 1900 - Martin Bormann, Leiter der Parteikanzlei der NSDAP
- 1902 - Woldemar Winkler, deutscher Maler und Bildhauer
- 1903 - Ilse Schüle, Schriftschneiderin und Typografin
- 1903 - William Vallance Douglas Hodge, britischer Mathematiker
- 1906 - Oswald Baer, österreichischer Maler der Neuen Sachlichkeit
- 1909 - Fred Liewehr, österreichischer Kammerschauspieler
- 1910 - Red Foley, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1911 - Viktor Nekrassow, sowjetischer Schriftsteller
- 1913 - Felix Hartlaub, deutscher Schriftsteller
- 1914 - Gertrud Heinzelmann, Schweizer Juristin und katholische Theologin
- 1914 - John Hersey, US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist
- 1914 - Lucie Beyer, deutscher Politiker und MdB
- 1915 - Geno Hartlaub, deutsche Schriftstellerin
- 1920 - François Jacob, französischer Mikrobiologe
- 1921 - William Anderson, US-amerikanischer Marineoffizier, Entdeckungsreisender und Politiker
- 1922 - Paul Schallück, deutscher Schriftsteller
- 1923 - Anthony Joseph Bevilacqua, Erzbischof von Philadelphia und Kardinal
- 1925 - Alexander Shulgin, US-amerikanischer Pharmakologe und Chemiker
- 1927 - Martin Böttcher, deutscher Filmkomponist
- 1928 - Peter Schult, deutscher Schriftsteller und Journalist
- 1928 - Peter Seiichi Shirayanagi, emeritierter Erzbischof von Tokio und Kardinal
- 1929 - Tigran Petrosjan, armenischer Schach-Großmeister
- 1933 - Roderick Paige, US-amerikanischer Bildungspolitiker
- 1934 - Peter Janssens, deutscher Musiker, Komponist und Musikverleger
- 1936 - Christine Krohn, von 1980 bis 2001 Richterin am Bundesgerichtshof
- 1936 - Ken Loach, britischer Filmregisseur
- 1937 - Samuel H. Goldstein, US-amerikanischer Waffentechniker
- 1939 - Hanna Johansen, schweizerische Schriftstellerin
- 1939 - Krzysztof Zanussi, polnischer Filmproduzent und Regisseur
- 1940 - George A. Akerlof, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler
- 1941 - Renate Jäger, deutsche Politikerin und MdB
- 1943 - Burt Rutan, Luft- und Raumfahrtingenieur, Unternehmer
- 1943 - Fritz Teufel, Spaß-Revoluzzer während der Studentenbewegung
- 1945 - Eddy Merckx, belgischer Radrennfahrer
- 1945 - Ken Livingstone, Oberbürgermeister von London
- 1946 - Barry Manilow, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1946 - Eduardo Camaño, argentinischer Politiker, Präsident für 2 Tage
- 1946 - Peter Rosei, österreichischer Schriftsteller
- 1947 - Jógvan Arge, Autor und Politiker der Färöer
- 1948 - Hrafn Gunnlaugsson, isländischer Filmemacher
- 1948 - Joaquín Almunia, spanischer Politiker und EU-Kommissar
- 1949 - Philip Charles Lithman, britischer Rockgitarrist
- 1952 - Nikolaus Piper, deutscher Journalist
- 1955 - Elisabeth Heister-Neumann, Justizministerin in Niedersachsen
- 1957 - Joachim Król, deutscher Schauspieler
- 1957 - Rüdiger Schulze, deutscher Politiker
- 1958 - Claudia Mitscha-Eibl, Lehrerin und Liedermacherin
- 1958 - Jello Biafra, US-amerikanischer Punksänger und Musiker
- 1961 - Denis Lavant, französischer Schauspieler
- 1961 - Zbigniew Zamachowski, polnischer Schauspieler
- 1962 - Frank Baranowski, Oberbürgermeister von Gelsenkirchen
- 1964 - Michael Groß, deutscher Schwimmer
- 1965 - Ralf Lübke, deutscher Leichtathlet
- 1968 - Charly Lownoise, niederländischer Musiker
- 1969 - Paul Tergat, kenianischer Leichtathlet
- 1971 - Leander Paes, indischer Tennisspieler
- 1971 - Maike Schrader, deutsche Hockeyspielerin
- 1975 - Willi Herren, deutscher Schauspieler
- 1976 - Pjotr Swidler, russischer Schachspieler
- 1977 - Robin Grubert, deutscher Sänger und Songwriter
- 1980 - Venus Williams, US-amerikanische Tennisspielerin

Gestorben


- 656 - Kalif Uthman ibn Affan wird von aufständischen Muslimen ermordet.
- 676 - Adeodatus II., Papst
- 1629 - Piet Heyn, holländischer Freibeuter
- 1631 - Mumtaz Mahal, Ehefrau des Großmogul Schah Jahan
- 1633 - Ernesto Montecuccoli, kasierlicher General im dreißigjährigen Krieg
- 1651 - Francisco Piccolomini, Ordensgeneral
- 1696 - Jan III. Sobieski, polnischer König
- 1719 - Joseph Addison, britischer Schriftsteller und Politiker
- 1734 - Claude-Louis-Hector de Villars, Marschall von Frankreich, General
- 1775 - John Pitcairn, britischer Marineoffizier
- 1775 - Joseph Warren, erster amerikanischer Soldat, der im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg starb.
- 1824 - Ferdinand III., Großherzog von Toskana
- 1825 - Helias Meder, reformierte Theologe
- 1846 - Jean-Gaspard Debureau, französischer Pantomime
- 1854 - Henriette Sontag, deutsche Opernsängerin
- 1859 - Albert August Wilhelm Deetz, Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung
- 1862 - Charles John Canning, 1. Earl Canning, britischer Staatsmann
- 1882 - Wladimir Alexandrowitsch Sollogub, russischer Schriftsteller
- 1894 - Hermann Lattemann, deutscher Berufsluftschiffer und Fallschirmspringer
- 1897 - Sebastian Kneipp, bayerischer Priester und Hydrotherapeut
- 1902 - Karl Piutti, deutscher Komponist
- 1906 - Harry Nelson Pillsbury, US-amerikanischer Schachspieler
- 1922 - Otto Lehmann, deutscher Physiker und »Vater« der Flüssigkristall-Forschung.
- 1935 - Elizabeth McCombs, neuseeländische Politikerin und die erste Frau im Parlament
- 1936 - Henry Le Chatelier, französischer Chemiker, Metallurg und Physiker
- 1940 - Arthur Harden, britischer Biochemiker und Nobelpreisträger
- 1944 - Frieda Schanz, deutsche Jugendbuchautorin, Herausgeberin und Lehrerin
- 1952 - Heinrich Germer, SED-Politiker und Stadtrat für Volksbildung und Kultur in Magdeburg
- 1953 - Georg Gaidzik, Volkspolizist und ein Opfer der Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 in der DDR
- 1953 - Johann Waldbach, Mitarbeiter "Stasi" der DDR und ein Opfer des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953.
- 1955 - Robert Reininger, Philosoph
- 1961 - Jeff Chandler, US-amerikanischer Schauspieler
- 1963 - Richard Baer, deutscher Nationalsozialist, Kommandant des KZ Dora-Mittelbau
- 1968 - A. M. Cassandre, Grafikdesigner, Typograf, Maler, Bühnenbildner und Lehrer
- 1971 - Walter Jurmann, österreichischer Komponist von Schlagern und Filmmusik
- 1982 - Roberto Calvi, italienischer Banker
- 1983 - Miron Białoszewski, polnischer Dichter
- 1983 - Eelco N. van Kleffens, niederländischer Politiker
- 1993 - Baudouin I., belgischer König
- 1996 - Reinhard Lettau, deutsch-amerikanischer Schriftsteller
- 1996 - Thomas Samuel Kuhn, US-amerikanischer Physiker, Wissenschaftstheoretiker und -historiker
- 2000 - Antonius Höckelmann, deutscher Künstler
- 2002 - Fritz Walter, deutscher Fußballspieler und DFB-Funktionär
- 2003 - Christian Morgenstern (Musiker), DJ, Musikproduzent
- 2004 - Alfred Fischer, Richter am Bundesverwaltungsgericht
- 2004 - Jacek Kuroń, polnischer Bürgerrechtler, Publizist, Historiker und Politiker
- 2004 - Sara Lidman, schwedische Schriftstellerin

Feier- und Gedenktage


- Nationaler Gedenktag des Deutschen Volkes, von 1954 - 1990 Nationalfeiertag (Tag der Deutschen Einheit), siehe: Siebzehnter Juni 1953
- Nationalfeiertag in Island (Unabhängigkeit 1944)
- Welttag für die Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre (UNO)

Siehe auch

:16. Juni - 18. Juni :17. Mai - 17. Juli :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0617 ja:6月17日 ko:6월 17일 simple:June 17 th:17 มิถุนายน

Wikipedia:Formatvorlage Tag/Neugestaltung

Neu an dieser Diskussion ist der Wunsch, gemeinsam Inhalt und Erscheinungsbild dieser Beiträge radikal zu verbesssern, d.h. u.A. auch Geburts- und Todestage zu entrümpeln.

Ereignisse

Zum angegebenen Beispiel von Anathema:
- Ich persönlich glaube nicht, dass Ereignisse nach Kontinenten nochmals weiter unterteilt werden sollten
- Auch eine Rede eines Generals an seine Soldaten gehört nicht hier herein, wenngleich der Satz an und für sich "beinahe vollständig" ist und weiterführende Informationen liefert: Über den Inhalt der Rede allerdings kein Wort - Gottseidank, da als Ereignis selbst halt ein Beispiel "zum Vergessen" ist. Nach diesem Schema würden wieder nur "Quaisi-Ereignisse" nach persönlicher Vorliebe hier landen. (Natürlich handelt es sich hier um EIN historisches Faktum, aber eben eines von hunderten dieser Relevanz und gerade solche Sätze wollten wir doch heraushaben!)

Gegenwärtige Einteilung (Überschriften)

Behalten?

PRO:
- Robodoc ± 02:45, 22. Mai 2005 (CEST) allerdings Reduktion auf wirklich erwähnenswerten Ereignisse in ganzen Sätzen, die eine gute "Kürzestdarstellung" des Sachverhalts liefern.
- :Bin für PRO, vor allem was die Vergangenheit angeht, da es immer weniger Einträge von anderen Kontinenten gibt, je weiter man zurückgeht. Überlegenswert ab 2000 und für die Zukunft. Die Frage meinerseits wäre: Wie sollte mann den Zeilenanfang gestalten? Belassen wie bisher oder z.B.
- 31.12.2009 - Neu-Delhi, Indien, Minister Blabla erdolcht im Suff seinen eigenen Mörder.... --peter200 19:57, 23. Mai 2005 (CEST) KONTRA:

Sporteinträge, Weltrekorde

Meiner Meinung nach sind Weltrekorde an und für sich inflationär: Je mehr hier stehen, um so geringer ist der einzelne Wert. Das gilt auch für Formel-1-Rennen. Irgendeiner hat immer gewonnen! Andererseits hat am 21. Mai 1975 die erste deutsche Fußballmannschaft einen internationalen Clubwettbewerb gewonnen - das finde ich schon erwähnenswert. Dasselbe gilt für Boxkämpfe - der "Fachmann" sollte sagen wir an die 20 ganz besondere Boxkämpfe kennen, die auch wirklich erwähnenswert sind. Die Klitschko-Brüder sind mir sympathisch, aber jeder Kampf darf nicht rein! Kriterien, wann ein Ereignis erwähnenswert genug ist, um aufgenommen zu werden?

Behalten?

PRO:
- Robodoc ± 02:45, 22. Mai 2005 (CEST) (siehe oben) KONTRA:
- Naja, bei Europa- und Weltmeisterschafts-Boxkämpfen, die nur ein- bis zwei mal im Jahr stattfinden, können wir die auch drin lassen. Soviel sind das nicht. Die Leichtathletik-Weltrekorde würde ich rausnehmen, ebenso die Formel-1-Ergebnisse. Dafür lieber unter Sport einen Link anbringen. Siehe Leichtathletik, siehe Formel-1, ebenso unter Katastrophen: siehe Katastrophen. --peter200 20:27, 23. Mai 2005 (CEST)

Wieviele Einträge?

Aufnahme nach welchen Kriterien?

:Jahrhunderrekorde wie Bob Beamans Supersatz im Weitsprung sind schon ein Beispiel - allerdings auch ein ziemlich einzigartiges. --Herrick 19:20, 22. Mai 2005 (CEST)

Geburts- und Todestage


- IMHO zu beschränken. Soweit ich das überblicke führen z.B. 3/4 aller Einträge über geborene MdBs zu Stubs, weil jemand die ganze Litanei an MdBs der Vollständigkeit halber hineingestellt hat. Auch wenn diese Artikel besser werden, ändert sich nichst am grundsätzlichen Problem. Dasselbe gilt für Fußballer, andere Sportler, DJs und so weiter...!
- Da dieses Problem auch die Jahresbeiträge betrifft, die IMHO noch schlechter sind: Stattdessen dort ein "Siehe auch" auf :Kategorie:Geboren 1814, :Kategorie:Gestorben 1814 - und irgendwann poppen auf diesen Seiten sogar einmal die Personendaten auf, wenn man mit der Maus über einen dieser Namen fährt.... (Es ist ja nicht so, dass ich diese Kategorien NUR aus Frust weiter"pflege"!)

Beschränkung bei Geburts- und Todestagen

Ist nicht ganz einfach: Anch Wichtigkeit der Person? (Wer definiert diese?) - Nach Qalität des Beitrags? (ebenso!). Fakt ist, dass diese imemr längere Auflistung z.B. aller MdBs, wohl nicht befriedigt. Also grundsätzlich einmal nur die Frage:

Kürzen oder nicht?

PRO:
- Robodoc ± 02:31, 22. Mai 2005 (CEST) KONTRA:
- --Herrick 19:26, 22. Mai 2005 (CEST) wohl der einzige Punkt, wo ich mit Robodoc nicht zu 100% übereinstimmen werde ;-) So wie hier manche Biographien unverlinkt eingestellt werden, ist manchmal das Geburts- bzw. Todesdatum der einzige Punkt, an dem diese verlinkt werden. Bei den Sackgassenartikeln findet man regelmäßig derartige Voll- und Halbwaisen, um die sich merkwürdigerweise niemand mehr kümmern mag. Außerdem ist diese Auflistung im Moment die einzige Möglichkeit, erstaunliche Übereinstimmungen bei manchen Biographien zu finden. Was ich jedoch gerne vermieden hätte, wären die ausufernden Beschreibungen "XYZ war ein blabla, der sich besonders in brabra hervorgetan hat".
- :Nicht kürzen. Wer will entscheiden wer hier rein darf und wer nicht. Biographie erlaubt, aber Eintrag Geboren - Gestorben nicht? Glaube nicht, dass wir das jemandem plausibel machen können. Halte da eine Auslagerung in der Form Geboren 1999 oder Geboren am 31. Dezember für sinniger, auch für die Server entlastender. Ansonsten Personenbeschreibung kürzen, keine ellenlangen Erlärungen, nach denen man den betreffenden Artikel gar nicht mehr lesen muss. --peter200 20:27, 23. Mai 2005 (CEST)

Wieviele Einträge?


- :Wer will das entscheiden? --peter200 20:27, 23. Mai 2005 (CEST)

Aufnahme nach welchen Kriterien?

Ich schlage vor, einerseits wirklich gute Artikel auch über weniger bekannte Personen aufzunehmen - aber auch das ist vermutlich bei unseren Strukturen nicht so einfach... -- Robodoc ± 02:31, 22. Mai 2005 (CEST) :Wenn ein Artikel dazu vorhanden ist, sollte erauch hier drin stehen. Schon allein durch oft fehlende Quer-Verlinkung in den Artikeln, die sonst nie gefunden würden --peter200 20:36, 23. Mai 2005 (CEST) ::ack Peter200. wer der meinung ist, dass eine person zu unbedeutend ist, der kann ja einen löschantrag für den artikel stellen. die tagesartikel sollten jedoch vollständigkeit anstreben, was die bei wikipedia vorhandenen personenartikel angeht. grüße, Hoch auf einem Baum 07:43, 4. Jun 2005 (CEST) :::Gut, ein Argument, dem gegenüber steht, dass die Tagesbeiträge so zu einer Liste verkommen. "Spannend" ist so etwas nicht. Aber gut, IMHO sollten dann zu den einzelnen Geburts- und Todestagen mehr Informationen stehen. -- 62.46.104.140 2. Jul 2005 11:10 (CEST) ::::Was stellst du dir so vor? 2 Varianten: Variante 1
- 1602 - Amalie Elisabeth von Hanau-Münzenberg, Tochter von Philipp Ludwig II., Graf von Hanau–Münzenberg, geb. in Hanau, † 8. August 1651 in Kassel. Variante 2
- 1602 - Amalie Elisabeth von Hanau-Münzenberg, geb. in Hanau, regierte als Landgräfin das Besitztum Hessen-Kassel von 1637 bis 1650 und agierte geschickt mit den Kriegsparteien im Dreißigjährigen Krieg. † 8. August 1651 in Kassel. Bei Variante 1 haben wir bei derzeit rund 140 Datensätzen unter "Geboren/Gestorben" mit 27 K zu rechnen, bei Variante 2 sind dies schon satte 44 K. Außerdem gebe ich zu bedenken, dass für solche Ausformulierungen, die ich schon mal begonnen habe um etwas mehr zu der Person zu sagen, (s.u.) ich bereits von Admin Herrick reichlich gerügt wurde. Gewünscht war kurz und knapp. Also auch hier gilt: Erst einmal einen breiten Konsens bilden!
- 1983 - George Balanchine, war einer der bedeutendsten Choreografen des 20. Jahrhunderts und der Gründer des American Ballet
- 1981 - Peter Huchel, eigentlich Hellmut Huchel, deutscher Lyriker und Redakteur
- 1983 - Muddy Waters, war einer der einflussreichsten US-amerikanischen Bluesmusiker
- 1883 - Édouard Manet, gilt als einer der Wegbereiter der modernen Malerei Gruß --peter200 2. Jul 2005 18:00 (CEST) :::::Tatsache ist, dass oben nur Variante 2 auch ein gewisses Interesse weckt, den Beitrag zu lesen - im Übrigen eine schöne und gut formulierte sowie gut zusammengefasste Kurzinformation. Das kürzere unten ist IMHO schon wieder mehr wischiwaschi
- 1883 - Édouard Manet, französischer Impressionist und Wegbereiter der modernen Malerei (?)
- Bei Peter Huchel interessiert mich nicht, wie er eigentlich wirklich hieß, solange ich nicht weiß, wieso ich den Beitrag überhaupt lesen soll. Achtung: Wenn alle Beiträge unkommnentiert stehen bleiben würden, gäbe es eine Inflation "nichtssagender Begriffe" und damit die Konterkarikatur des Gemeinten - schließlich wird eine Enzyklopädie nicht für jene geschrieben, die eh schon alles wissen - Bildungsauftrag, Quasi-Analphabetismus, Desinteresse der Jugend und so... -- lg, Robodoc ± 2. Jul 2005 18:45 (CEST)

17. Juni

Hab ihn mal so umgebaut, wie ich mir das so vorstelle. Schauts Euch an und sagt mit eure Meinung dazu. Gruß --peter200 21:23, 29. Mai 2005 (CEST) ich bin - wie die überwiegende mehrheit auf Wikipedia:Löschkandidaten/29. Mai 2005#Geboren_am_17._Juni - gegen die aufteilung in mehrere artikel. alleine schon, weil dann in sämtlichen personenartikel die datumslinks angepasst werden müssten (also zb in Christian Friedrich Ludwig Buschmann "17. Juni in "17. Juni"). auch die arbeit an den ausgewählten jahrestage für die Hauptseite, für die die tagesartikel täglich verwendet werden, wäre dadurch wesentlich erschwert. wikipedia-artikel über themen, die sich sinnvoll in einem artikel zusammenfassen lassen, sollten generell nur aufgeteilt werden, wenn sie zu lang werden. bei den tagesartikeln ist aber selbst die 32kb-grenze noch lange nicht erreicht. grüße, Hoch auf einem Baum 08:04, 4. Jun 2005 (CEST)
- :Das mit den Datumslinks anpassen ist ein gutes Argument. Danke --peter200 15:40, 4. Jun 2005 (CEST)

Neubeginn

Hi Robodoc, schön wieder was von dir zu hören. Den 17. Juni hatte ich testweise "umgebaut". So hatte ich die Katastrophen als Themenpunkt zwar dringelassen, aber diese in die passenden Katastrophen eingefügt und in den Tagesbättern vermerkt:
- Einträge dieser Art bitte in den Unterartikeln von Katastrophe.
Ebenso im Bereich Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Eintragungen von Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik. (die können nun echt raus, da Hunding, Apper und ich die Leichtathletik nun schon ganz gut auf Vordermann gebracht haben.
Die Geburts- und Sterbedaten hatte ich ausgelagert nach z.B. Gestorben 17. Juni, was ja auch schon an anderer Stelle, z.B. Nekrolog 2004 schon geschehen ist. Bei der ganzen Aktion ist mir soviel Gegenwind entgegengekommen, dass ich die Seiten fast wieder auf "Normal" gedreht habe. Nicht einer war dabei, der eingesehen hätte, dass da was getan werden muss. Alles soll so bleiben wie es ist.
Zu den Pro/Kontra bei den Geburtsdaten scheint ein bisher eindeutiger Konsens zu herrschen, dass ALLE, die auch einen Artikel haben (auch wenn es nur ein Einzeiler ist) in die Geburts- und Sterbedaten gehören. Wer anderer Meinung ist kann ja einen Löschantrag auf den Artikel stellen und danach aus der Liste entfernt werden. Fazit:
- -Wir brauchen ein paar Mitstreiter, die ebenfalls der Meinung sind, dass sich da was ändern muss.
- -Bei den Geburts- und Sterbedaten müssen über kurz oder lang diese (zumindest die unwichtigen) ausgelagert werden. Bei den Jahresblättern erst recht. Wenn ich mt dem momentanen Durchgang fertig bin, werden wir in den Tagesblättern ca. 10.000 Datensätze mehr haben, plus die laufend hinzukommenden. Außerdem hilft es dabei, die Serverprobleme zu verringern. Es ist ein gewaltiger unterschied, ob ich bei jeder Miniänderung 28 K abspeichern muss, oder nur 4 K. Wer sich mal mit der Historie der Tages- und Jahresbeiträgen befasst, der wird sehr schnell erkennen, dass für einen Tag Mehrere MB auflaufen.
- -Die von Dir getroffene Unterteilung der "wichtigen" Geborenen/Gestorbenen halte ich zwar für gut, aber wer will das bestimmen, anschließend beobachten und wer die dann folgenden endlosen Diskussionen führen, wenn nicht ein breiter Entschluss gefasst wird, dass die Person hierher kommt und der Rest z.B. in Nekrolog 17. Juni?
- -Obwohl es so viele Meckerer gegen die Katastrophen- oder Sporteinträge gab, gibt es bisher nicht einen, der die von mir vorgeschlagene Auslagerung für gut findet, bzw. so geäußert hat.
- -Nächstes Problem: Rubrik Kultur (Uraufführungen). Eigentlich wollte ich nur ein paar wichtige Uraufführungen in Kultur eintragen, habe dann aber das ganze Vorgaben gestoppt, als ich sah wohin das führt und habe nur die eingefügt, zu denen wir auch Komponisten-Artikel haben, denn meine Datenbank umfasst noch ca. weitere 26.000 Uraufführungen, Erstaufführungen, erste deutsche Aufführung usw.
- Wir brauchen ein richtiges Regelwerk über das zukünftige Aussehen, den Inhalt und unter Berücksichtigung der weiteren kommenden Daten. Gruß --peter200 2. Jul 2005 16:03 (CEST) :Ich sehe das im Wesentlichen auch so - die Masse der Einträge macht die Seite sinnlos. Deshalb bin ich dafür, eine Obergrenze für die einzelnen Unterpunkte einzuführen. Ich habe fast die Hälfte der Einträge am 15. Juni wirklich durchgearbeitet und muss sagen, dass viele einen Verweis einfach nicht verdienen. Oder hart ausgedrückt: Die Tatsache, dass jeder einen Eintrag/eine Biografie in die Wikipedia stellen kann, der nicht gleich gelöscht wird, muss nicht gleich mit Querverweisen belohnt werden. - Was nun? -- lg, Robodoc ± 2. Jul 2005 17:19 (CEST) :Hm, ich habe jetzt aus dem 15. Juni 26 Geburtsdaten gelöscht und 57 drinnen gelassen, ohne eine wesentliche Reaktion zu bemerken. Alle Löschungen habe ich auf der Diskussionsseite begründet. Das Faktum in der ersten Zeile erwähnt, dass die Seite überarbeitet wird, hat jetzt in gut einem Monat Beobachtungszeit keine wesentliche Reaktion hervorgerufen. Leider muss ich sagen, dass diese Art der Bearbeitung potentiell nicht nur einige Erstautoren verägern wird, sondern auch IMMENS zeitintensiv ist - aber ist "kein Aufschrei" hier nicht auch ein gutes Zeichen? Ich persönlich würde mir mit ein paar Mitstreitern die Sache antun wollen, immerhin sind das inklusive 30. Februar 367 Beiträge, auf die SEHR häufig verwiesen wird. :Vom "demokratischen Standpunkt" kann ich, je länger ich darüber nachdenke, keinen Schwachpunkt finden, solange die "Löschung" auf der Diskussionsseite" begründet wird. Allerdings müssten wir uns dann auf eine Obergrenze auch einmal festlegen können. Ich würde vorerst einmal die Hälfte der möglichen Einträge als gut verzichtbar bezeichnen. :Das Vorgehen von Peter200 bzgl. Leichtathletikrekorden finde ich gut und ich werde das übernehmen. Ich glaube, dass das eine sehr gute Lösung wenn auch in einem sehr kleinen Bereich darastellt. -- Robodoc ± 2. Jul 2005 17:45 (CEST) ::Sollte vorher abgeklärt werden. Benutzer:Hoch auf einem Baum möchte ALLE drin haben siehe hier Wikipedia_Diskussion:Formatvorlage_Tag#Geboren / Gestorben aus Personendaten und trägt auch die Fehlenden nach. Was also tun? Löschen und der nächste trägt sie wieder ein? Das kann es nicht sein --peter200 2. Jul 2005 18:21 (CEST) :::Benutzer:Hoch auf einem Baum sollte sich vielleicht um Boden unter den Füßen bemühen und erkennen, dass das eine stinklangweilige Sammlung von Listeneinträgen geworden ist, die Vollständigkeit statt Qualität anstrebt - nun ja, "Spaß" beiseite: Mich nerven diese niveaulosen Seiten inzwischen dermaßen, dass ich fallweise glaube, die Wikipedia wächst bequem in die Breite - und das war's. Ich verstehe die Argumente immer noch nicht, weshalb jedes Ereignis unter den Tagesbeiträgen aufgenommen werde soll, das ein Datum trägt. Nebenbei: Eine Tageszeitung mit dieser Qualität würde sich nicht verkaufen. Magst nicht du einmal etwas Überzweugungsarbeit leisten? Ich bin einfach müde.... -- Robodoc ± 3. Jul 2005 13:08 (CEST)
- Habe mal den 17. Juni, speziell die Rubrik "Geboren" mit den ersten 20 Beiträgen umbebaut. Schuae es dir mal an und gib mir bitte deine Meinung. Gruß --peter200 3. Jul 2005 16:27 (CEST)
- Die zwischenstaatlichen Abkommen Deutschland habe in der von dir begonnenen Liste der zwischenstaatlichen Abkommen Deutschlands zusammengefasst. So können diese in den Tagesblättern ohne großes Theater gelöscht werden. Schue es dir halt mal an, müsste nahezu vollständig sein. Gruß -- --peter200 20:12, 11. Jul 2005 (CEST)
- Da sich um dieses Thema scheinbar niemand interessiert, und auch du lieber @Robodoc mir seit nunmehr 28 Tagen keine Antwort gibst und anscheinend hier auf der von dir selbst initierten Seite nicht vorbeischaust, halte ich das Projekt auf diese Art nicht für durchführbar. Zuerst müssen wir die geplanten Veränderungen vielen Usern vorstellen und brauchen wir eine breite Zustimmung für diese Veränderung! Bis dahin werde ich die Geboren / Gestorben-Listen weiterhin zu endlosen, nichtsagenden Listen verkommen lassen. Um das im Alleingang zu ändern habe ich nicht die Zeit und nicht genug Mäntel um mich sooo warm anzuziehen Kalter Wind ist mir deswegen schon genug entgegengeweht. Gruß an alle --peter200 01:48, 1. Aug 2005 (CEST)


Schaltjahr

Ein Kalender hatte historisch den Zweck, den Beginn der Jahreszeiten Jahr für Jahr auf das gleiche Datum fallen zu lassen, um den Zeitpunkt zum Beispiel von Festen oder wiederkehrenden Ereignissen bestimmen zu können. Ein tropisches Jahr, also der Zeitraum zwischen zwei Frühlings-Tagundnachtgleichen, dauert allerdings etwa 365 Tage und etwas weniger als 6 Stunden (365d 5:48:45.98, nicht konstant!), so dass eine einfache Zuordnung, die jedem Jahr die gleiche Anzahl Tage gibt, unmöglich ist, ohne dass sich gleichzeitig der Beginn der Jahreszeiten verschiebt. In den Kalendern der verschiedenen Kulturen gibt es deshalb Methoden, um die jeweilige Dauer des Jahres dem tropischen Jahr anzunähern. Der Beginn der Jahreszeiten kann beispielsweise auf dem gleichen Datum festgehalten werden, wenn in geeigneten Abständen ein Schaltjahr, ein Jahr mit einem zusätzlichen Tag, dem Schalttag, eingefügt wird. Eine einfache Methode ist, jedes Jahr mit einer glatt durch 4 teilbaren Jahreszahl zum Schaltjahr zu erheben. So wurde es im Julianischen Kalender eingeführt, in dem der Februar 29 statt 28 Tage hat. Genauere Kalender nähern das tropische Jahr besser an: Da etwas weniger als sechs Stunden pro Jahr auszugleichen sind, fällt der (Julianische) Schalttag manchmal aus (wie z. B. im Jahre 1900 im Gregorianischen Kalender).

Julianischer Kalender

46 v. Chr. benutzten die Römer einen Kalender mit zwölf Mondmonaten mit abwechselnd je 29 bzw. 30 Tagen, zusammen 354 Tage. Weil gerade Zahlen aber Unglück brachten, schlugen die Römer noch einen Tag drauf. Doch trotzdem waren es zum Sonnenjahr immer noch mehr als zehn Tage zu wenig. Zunächst verteilte Julius Caesar diese zehn Tage auf die verschiedenen Monate, die auf nun 30 bzw. 31 Tage anwuchsen. Nur der damals letzte Monat Februar ging als Unglücksmonat leer aus und blieb somit bei 29 beziehungsweise im Schaltjahr damals bei 30 Tagen. Dem Mythos, dass der Februar einen Tag verlor, weil Kaiser Augustus sich im August als Monatsbezeichnung verewigen wollte und dem Februar noch einen Tag wegnahm, da der August wie der Juli, der Monat seines Vorgängers Caesar, 31 Tage haben sollte, und weil eine gerade Zahl ja auch Unglück brachte, wird im Artikel zum Monat August widersprochen. Doch die Römer hatten eine winzige, aber auf die Jahrhunderte gesehen, wirkungsvolle Ungenauigkeit hinterlassen. 11 Minuten und 14 Sekunden pro Jahr schoss das damals julianische Jahr über das Ziel hinaus. Alle 128 Jahre wurde demnach ein Schaltjahr zu viel begonnen.

Gregorianischer Kalender

Von Papst Gregor XIII. wurde daher 1582 folgende Regelung eingeführt (Gregorianischer Kalender):
- Glatt durch 4 teilbare Jahre sind Schaltjahre.
- Glatt durch 100 teilbare Jahre sind jedoch keine Schaltjahre.
- Glatt durch 400 teilbare Jahre sind aber wieder Schaltjahre. So sind zum Beispiel die Säkularjahre 1800, 1900 und 2100 keine Schaltjahre, die Säkularjahre 2000 und 2400 hingegen schon. Damit dauert das Gregorianische Jahr 365,2425 Tage, und ist genauer als das Julianische Jahr. Seit dem Ersten Konzil von Nicäa im Jahr 325, bei dem der Frühlingsanfang auf den 21. März festgelegt wurde, betrug die aufgelaufene Differenz bereits 10 Tage, und so ließ Gregor auf den 4. Oktober gleich den 15. Oktober 1582 folgen, um diese Zeit auszugleichen. Nicht in allen Ländern erfolgte diese Umstellung am selben Tag. Besondere Schwierigkeiten gab es in Schweden, wo im Jahr 1712 zwei Schalttage eingefügt wurden und somit dieses Jahr einen 30. Februar hatte. Recht ungewöhnlich und wenig bekannt ist die Tatsache, dass nicht etwa der 29. Februar der Schalttag des Gregorianischen Kalenders ist. Vielmehr wird der 24. Februar verdoppelt: der 24. und der 25. Februar fallen nach römischer Zählweise, die auch bei der Einführung des Gregorianischen Kalenders noch üblich war, auf dasselbe Datum. Im Gemeinjahr heißt der 24. Februar „a. d. VI Kal. Mart.“ (sechster Tag vor dem März-Beginn); der doppelte Tag im Schaltjahr heißt ebenso. Da dieser Sechste (lat. „sextus“) doppelt („bis“) gezählt wird, heißen Schaltjahr bzw. -tag „bissextilis“ (lateinisch), „bissextile“ (english), „bisestile“ (italienisch) usw. Nach heutiger Zählung verschieben sich der 24. und die weiteren Tage im Februar um einen Tag; Bedeutung hat dies heute noch in der katholischen Kirche bei der Zählung der Kirchentage: kirchliche Feiertage und auch die Namenstage sind von dieser Regelung betroffen.

Orthodoxer Kirchenkalender

Das gregorianische Jahr ist rund 27 Sekunden zu lang. Als Ergebnis hinkt der gregorianische Kalender nach 1.600 Jahren um einen halben Tag hinterher. Deshalb schlug die griechisch-orthodoxe Kirche eine etwas kompliziertere Schaltregel vor: Abweichend vom gregorianischen Kalender sind die Jahrhunderte nur dann Schaltjahr, wenn sie durch 9 geteilt den Rest 2 oder 6 ergeben. Damit wäre das Jahr 2800 kein Schaltjahr, sondern erst das Jahr 2900. Die Abweichung zum Sonnenjahr beträgt beim orthodoxen Kirchenkalender nur noch knapp 3 Sekunden.

Französischer Revolutionskalender

In der Zeit, in der der Französische Revolutionskalender Gültigkeit hatte, waren die Jahre 3, 7 und 11 Schaltjahre. Die ursprüngliche Regelung des Kalenders war, dass der erste Tag jeden Jahres auf die Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche fallen und jedes vierte Jahr ein Schaltjahr sein solle. Diese Forderungen widersprechen sich jedoch, und so schlug Charles Rommes, der Autor des Kalendersystems, eine dem Gregorianischen Kalender ähnliche Regelung vor. Er stieß jedoch aus politischen Gründen damit auf Widerstand. Durch die kurze Gültigkeit des Revolutionskalenders wurden die Diskussionen jedoch obsolet.

Jüdischer Kalender

Im Jüdischen Kalender, einem nach dem Mond ausgerichteten Kalender, der durch komplizierte Regelungen dem Sonnenjahr angepasst wird, wird in allen Jahren, die bei einer Division durch 19 einen Rest von 0, 3, 6, 8, 11, 14, oder 17 haben, ein Schaltmonat eingefügt. Er wird als Adar II bezeichnet.

Islamischer Kalender

Im Islamischen Kalender ist die Bestimmung eines Schaltjahres äußerst schwierig. Nach einem gebräuchlichen System, das unter anderem im GNU Emacs verwendet wird, sind alle Jahre, die bei einer Division durch 30 einen Rest von 2, 5, 7, 10, 13, 16, 18, 21, 24, 26, oder 29 haben, Schaltjahre. Nach diesem System haben im Islamischen Kalender alle geradzahligen Monate 30 Tage und alle ungeradzahligen Monate 29 Tage. In Schaltjahren wird dem letzten ungeradzahligen Monat ein Tag hinzugefügt, so dass er dann 30 Tage hat.

Chinesischer Kalender

Schaltjahre im traditionellen, lunisolaren Chinesischen Kalender haben 13 Monate statt der üblichen zwölf; mit 383, 384 oder 385 Tagen statt 353, 354 oder 355 Tagen in normalen Jahren. Zur Berechnung zählt man die Anzahl der Neumonde zwischen dem elften Monat eines Jahres (dem Monat der Wintersonnenwende) und dem elften Monat des folgenden Jahres. Fallen in diesen Zeitraum 13 Neumonde, so wird ein Schaltmonat eingefügt. Der erste Monat, der keinen zhong qì enthält, erhält dieselbe Nummer wie der Vormonat mit einem Zusatz als Schaltmonat.

Azteken-Kalender

Im Azteken-Kalender werden am Ende eines jeden 52-Jahres-Zyklus 13 Tage eingeschaltet. Daraus ergibt sich ein durchschnittliche Jahreslänge von 365 Tagen und 6 Stunden. Das weicht vom tropischen Jahr mehr als 11 Minuten ab. Die Genauigkeit dieser Schaltjahresmethode ist mit dem Julianischen Kalender vergleichbar.

Atomzeit

Heute, im Zeitalter der Atomzeitmessung, muss gelegentlich eine Schaltsekunde eingefügt werden, um die Zeit der mittleren Sonnenzeit anzugleichen. ---- Siehe auch: Sommerzeit, Jahr, Gemeinjahr

Weblinks


- [http://www.nabkal.de/schalttag.html zur Historie des 24./25. Februar]
- [http://www.gnomon.ku-eichstaett.de/LAG/kalender.html Die Kalenderreform Julius Cäsars]
- [http://www.tondering.dk/claus/calendar.html FAQ about calendars (englisch, sehr umfangreich)]
- [http://www.schaltjahr.de Regel der Schaltjahre, Ausnahmen und Programmcode]
- [http://www.marco-burmeister.de/index_frameaufbau.html?helferlein_jahre Schaltjahrberechnung]
- [http://www.nabkal.de/umrechnung.html Umrechnungen von Kalenderdaten]
- [http://www.ortelius.de/kalender/greg_de.php Der Gregorianische Kalender]
- [http://www.kalendersysteme.de/deutsch/index.html Verschiedene Kalendersysteme] Kategorie:Kalender als:Schaltjahr ja:閏年 ko:윤년 simple:Leap year th:ปีอธิกสุรทิน


1397

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


- Die drei skandinavischen Königreiche Dänemark, Norwegen und Schweden vereinigen sich zur Kalmarer Union.

Geboren


- 21. Februar - Isabella von Portugal (Burgund), einzige überlebende Tochter aus der Ehe Johann I.'s mit Philippa von Lancaster († 1471)
- 6. Mai - Sejong, König der koreanischen Joseon-Dynastie († 1450)
- 5. August - Guillaume Du Fay, Komponist, Sänger, Musiktheoretiker († 1474)
- 16. August - Albrecht II. (HRR), von 1438 bis 1439 Römischer König sowie auch König von Ungarn und Böhmen und bereits seit 1404 als Albrecht V († 1439)
- 15. November - Nikolaus V. , Papst vom 6. März 1447 bis zum 24. März 1455 († 1455)
- Paolo Uccello, italienischer Maler († 1475)

Gestorben


- 22. Januar - Everhard von Muisgen, Weihbischof in Köln (
- ?) ko:1397년 simple:1397

Dänemark

Das Königreich Dänemark (dänisch Kongeriget Danmark) ist ein Staat, dessen Mutterland zwischen Skandinavien und Mitteleuropa etwa 43.000 km² Fläche umfasst, von denen ungefähr ein Drittel auf die insgesamt 406 Inseln entfällt. Die größten Inseln sind Seeland (etwa 7.000 km²), Vendsyssel-Thy (Nordjütland) (4.685 km²) und Fünen (etwa 3.000 km²). Aufgrund seiner Inseln und der zerklüfteten Buchten verfügt das flächenmäßig kleine Land über eine enorme Küstenlänge von 7.314 km. Dänemark ist ein ausgesprochen flaches Land, mit zahlreichen Moränenhügeln im Landesinneren, die der Landschaft eine leicht wellige Kontur geben. Der höchste Punkt Dänemarks erreicht gerade mal 173 Meter über N.N. Dänemark grenzt an Deutschland, die Nordsee, das Skagerrak, das Kattegat und die Ostsee. Neben dem beschriebenen Mutterland gehören zum Königreich Dänemark und der NATO, jedoch nicht zur EU, die weitgehend autonomen Gebiete Grönland und die Färöer.

Geographie

Färöer Die Halbinsel Jütland bildet das dänische Festland. Sie erstreckt sich etwa 300 km weit von der deutschen Grenze nach Norden. Dünen, Haffs und Sandbänke schützen die dänische Westküste vor den schweren Nordseestürmen. Die 406 Inseln liegen in der Ostsee, an die auch Jütlands östliches Flachland grenzt. Nur 80 dieser Inseln sind bewohnt. Dänemark erhebt sich im Durchschnitt nur 30 Meter über den Meeresspiegel. Die höchste Erhebung Dänemarks ist der 173 m hohe Endmoränenzug Yding Skovhøj bei Skanderborg auf Jütland. Die Gletscher der Eiszeiten formten die dänische Landschaft. Ein Endmoränengürtel trennt Ost- und Westjütland. Das größte Haff, der Limfjord, durchschneidet Jütland, das nördlich im sandigen nach Schweden zeigenden Kap Skagen ausläuft. Östlich von Jütland, abgetrennt durch den kleinen Belt liegt die Insel Fünen, der sich südöstlich die kleinere Insel Langeland anschließt. Jenseits des Großen Belts liegt die Insel Seeland, an deren Ostküste sich die dänische Hauptstadt Kopenhagen befindet. Weitab im Osten liegt die Granitinsel Bornholm. In Grönland leben mehr als 55.000 Menschen, davon 48.000 Inuit. Die grönländische Hauptstadt ist Nuuk. Seit 1380 war Grönland dänische Kolonie, seit 1953 Teil Dänemarks. Die Färöer (Hauptstadt: Torshavn, Fläche: 1.399 Quadratkilometer, 44.800 Einwohner) waren von 1035 bis 1814 norwegisch. Für das milde, gemäßigte Klima ist in erster Linie der Golfstrom verantwortlich. Das Klima Dänemarks ist von seiner nördlichen Lage (Nähe zu durchziehenden Tiefdruckgebieten) und vom Golfstrom geprägt: Oft weht ein mäßiger bis starker Wind, vorzugsweise aus westlichen Richtungen, die Sommer sind für mitteleuropäische Verhältnisse kühl, die Winter mild, das ganze Jahr über fällt ausreichend Niederschlag. Die Aufforstung mit Nadelgehölzen hat die ursprünglichen Laubwälder verdrängt. Die meisten Anpflanzungen dienen dem Windschutz und dadurch der Verhinderung des Sandflugs an der Nordsee. Abgesehen vom Rotwild haben sich in den Wäldern kaum größere Wildtiere erhalten. Im Gegensatz dazu gibt es eine artenreiche Vogelwelt. Umweltverschmutzung ist die Hauptursache für Schädigungen der Tierwelt in Binnen- und Küstengewässern. In Dänemark sind die Rohstoffe Erdöl, Erdgas, Fisch, Salz und Kalkstein zu finden. Siehe auch: Liste dänischer Inseln, Städte in Dänemark, Liste deutscher Bezeichnungen dänischer Orte

Bevölkerung

Sprache

Die Amtssprache Dänemarks ist Dänisch, in Sønderjylland (Nordschleswig) auch Deutsch, auf den Färöern Färöisch und in Grönland Grönländisch. Außerdem leben im Süden Dänemarks etwa 80.000 deutschsprachige Dänen. Dänisch ist eine nordgermanische Sprache. Der dänische Wortschatz enthält viele niederdeutsche Lehnwörter. Niederdeutsch war die traditionelle lingua franca des Nordens und der Hanse, zeitweise auch die Sprache der dänischen Könige und des Hofes. Heute ist Englisch die wichtigste Fremdsprache in Dänemark, aber auch das Deutsche und Französische haben noch immer einen nicht unerheblichen Einfluss. Die Mehrheit der Schüler lernt Deutsch.

Religion

Die große Mehrheit der Dänen gehört zur staatlich verankerten evangelisch-lutherischen "Folkekirke" (Volkskirche), die in der Reformationszeit bruchlos und unter Beibehaltung vieler Traditionen und Zeremonien aus den katholischen Bistümern des Landes entstand.
Katholiken (Bistum Kopenhagen) (35 000 [0,6 %]) und Muslime sowie Angehörige anderer religiöser Minderheiten sind größtenteils Immigranten.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Dänemarks Geschichte Dänemarks Dänemark wurde um 980 von Harald Blauzahn erstmals geeint. Bis weit in das 11. Jahrhundert wurden die Dänen als Wikinger bezeichnet, welche in ganz Europa Kolonien gründeten und Handel trieben, aber auch ganze Länder und Landstriche plünderten und Kriege führten. Mehrmals in der Geschichte kontrollierte Dänemark England, Norwegen, Schweden und weite Teile der Ostseeküsten und Norddeutschlands. Schonen (ein Teil des heutigen Schwedens) war beispielsweise lange Zeit Teil Dänemarks und ging erst 1658 an Schweden. Die dänisch-norwegische Personalunion löste sich durch den Frieden von Kiel 1814 auf, als Norwegen an Schweden fiel (bis 1905). Grönland, Island (bis 1944) und die Färöer verblieben ebenso bei Dänemark wie Dänisch-Westindien (bis 1917). Siehe auch: Dänische Kolonien. Die Dänische Nationalbewegung und die Liberalen begannen in den 1830er Jahren an Macht zu gewinnen, und nach den europäischen Revolutionen um 1848 (vergleiche Märzrevolution) etablierte sich Dänemark 1849 zu einer konstitutionellen Monarchie unter der Linie Glücksburg des Hauses Oldenburg: Es erhielt seine erste Verfassung. Eine wichtige Rolle spielte in dieser Zeit der bedeutende dänische Theologe, Pädagoge, Dichter und Politiker N.F.S. Grundtvig Nach dem Zweiten Schleswigschen Krieg 1864 war Dänemark gezwungen, Schleswig-Holstein an Preußen abzutreten. Hieran erinnert heute noch die nationale Gedenkstätte bei den Düppeler Schanzen, wo jedes Jahr am 18. April der Jahrestag der verlorenen Entscheidungsschlacht begangen wird. Diese Niederlage bewirkte tiefe Einschnitte in der Entwicklung der nationalen Identität Dänemarks, die Innenpolitik erfuhr einen Linksruck, die Außenpolitik der Nation nahm einen strikten Neutralitätskurs an, und behielt diesen bis nach dem Ersten Weltkrieg bei. Ersten Weltkrieg Nach dem Ersten Weltkrieg verschob sich die deutsch-dänische Grenze erneut, diesmal nach Süden, im Jahre 1920 wurde ihr genauer und bis heute gültiger Verlauf per Abstimmung festgelegt, Nordschleswig ging wieder an Dänemark. Als Folge der häufigen Grenzverschiebung existieren auf beiden Seiten Minderheiten der jeweils anderen Nationalität mit besonderen Rechten, auf deutscher Seite in Schleswig-Holstein zum Beispiel ist der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) bei Landtagswahlen von der Fünf-Prozent-Klausel ausgenommen und regelmäßig im Kieler Landtag vertreten. Am 9. April 1940 wurde Dänemark von Deutschland (Operation Weserübung) besetzt und blieb bis Ende des Zweiten Weltkriegs unter deutscher Besatzung. Der Widerstand des dänischen Volkes gegen den Holocaust war vorbildlich. Als Protest gegen die Einführung des Judensterns in Dänemark heftete sich der König das Abzeichen an die Kleidung und ritt durch das Land. Im Oktober 1943 kam es zu einer beispiellosen Tat: Die Rettung der dänischen Juden durch das dänische Volk. Nach dem Krieg war Dänemark Gründungsmitglied der NATO, und wurde 1973 nach einer Volksabstimmung Mitglied der Europäischen Gemeinschaft. 1989 hat Dänemark als erstes Land der Welt zivilrechtliche Partnerschaften für Homosexuelle eingeführt. Siehe Liste der dänischen Könige

Politik

Liste der dänischen Könige Dänemark ist eine parlamentarisch-demokratische Monarchie. Das Staatsoberhaupt, das jedoch nur repräsentative Funktionen wahrnimmt, ist die Königin oder der König. Derzeitiges Staatsoberhaupt ist Königin Margrethe II. Das dänische Parlament, das Folketing, besteht aus 179 Abgeordneten, die alle vier Jahre gewählt werden. Unter den 179 befinden sich zwei aus Grönland und zwei von den Färöer-Inseln. Im Folketing sind acht Parteien vertreten:
- die Liberale Partei (Venstre)
- die Sozialdemokratische Partei (Socialdemokratiet)
- die Dänische Volkspartei (Dansk Folkeparti)
- die Konservative Volkspartei (Det Konservative Folkeparti)
- die Sozialistische Volkspartei (Socialistisk Folkeparti)
- die Sozialliberale Partei (Det Radikale Venstre)
- die Einheitsliste (Enhedslisten)
- die Christdemokratische Partei (Kristendemokraterne) Die derzeitige Regierung unter der Leitung von Anders Fogh Rasmussen besteht aus der rechtsliberalen Partei Venstre und der Konservativen Volkspartei.

Verwaltungsgliederung

Venstre Das Mutterland ist bislang in 13 Ämter und in 271 Kommunen eingegeteilt. Die 13 Ämter sind:
- Århus Amt,
- Frederiksborgs Amt,
- Fyns Amt (Fünen)
- Københavns Amt (Kopenhagen),
- Nordjyllands Amt (Nordjütland),
- Ribe Amt,
- Ringkjøbing Amt,
- Roskilde Amt,
- Sønderjyllands Amt (Südjütland),
- Storstrøms Amt,
- Vejle Amt,
- Viborg Amt und
- Vestsjællands Amt (Westseeland). Wichtige Städte sind: Århus, Aalborg, Odense, Roskilde.

Größte Kommunen

Siehe auch: Verwaltungsgliederung Dänemarks

Infrastruktur

Das dänische Schienennetz war im Jahr 2000 etwa 2.875 Kilometer lang. Neben dem staatlichen Eisenbahnunternehmen Danske Statsbaner werden speziell die Nebenstrecken häufig von Privatbahnen befahren. Das Land verfügt über vier internationale Flughäfen in Kopenhagen, Billund, Aalborg sowie Århus.

Wirtschaft

Århus Der Tourismus boomt in Dänemark seit Jahren: 1999 kamen mehr als zwei Millionen Besucher, darunter eine Million Deutsche. Die Einnahmen aus dem Tourismus betrugen in dem Jahr 3,31 Milliarden US-Dollar. siehe dazu den Artikel: Tourismus in Dänemark

Schulsystem

Die Schulbildung beginnt in Dänemark mit der neunjährigen Volksschule (Folkeskole), die mit der Abschlussprüfung FSA (Folkeskolens Afgangsprøve) endet. Eine Trennung der Schüler vor der 9. Klasse findet nicht statt, es besteht insofern eine neunjährige Gemeinschaftsschule. Nach der Abschlussprüfung, die einem anspruchsvollen Hauptschulabschluss gleichzusetzen ist, bieten sich den Schülern je nach Eignung mehrere Wege an. Zunächst gibt es die Möglichkeit, nach der 9. Klasse noch ein Jahr auf die Folkeskole zu gehen und die Erweiterte Abschlussprüfung zu absolvieren (die sog. FSU). Diese entspricht etwa dem Realschulabschluss. Da viele Folkeskolen keine 10. Klasse anbieten, wählen viele Schüler, ein Jahr auf einer sog. Efterskole zu absolvieren. Dies sind Internate, in dem die Jugendlichen neben den Fächern der 10. Klasse vor allem soziale, künstlerische, sportliche oder musikalische Kompetenzen weiter entwickeln sollen, wobei der Schwerpunkt bei jeder Efterskole anders gelegt wird. Aufgrund der relativ niedrigen Kosten ist es für praktisch alle Eltern möglich, Ihre Kinder auf so eine Efterskole zu schicken. Oftmals wird dies gemacht, wenn man den Schüler noch nicht als reif für das Gymnasium betrachtet. Weiterführende Schulen nach der Folkeskole sind das Gymnasium, das Handelsgymnasium (HHX) sowie das technische Gymnasium (HTX). Das Gymnasium ist mit dem deutschen Gymnasium vergleichbar und endet mit dem dänischen Abitur, dem sog. Studentereksamen. Vom Niveau und vom Umfang der Hochschulreife her entspricht das Studentereksamen dem deutschen Abitur, d.h. es ist mit dem Studentereksamen möglich, alle Studiengänge in Dänemark zu studieren, wobei es für bestimmte Studiengänge jedoch erforderlich ist, bestimmte Kurse im Abitur belegt zu haben. Es gibt am Gymnasium zwei Linien, die sprachliche "sproglig linie" und die mehr mathematisch-naturwissenschaftlich orientierte "matematisk linie". Da die mathematische Linie jedoch auch viele sprachliche Fächer enthält und neben 2 Jahren Englisch auch eine 2. Fremdsprache über 2 Jahre genommen werden muss, bietet die matematisk linie praktisch deutlich mehr Möglichkeiten, so dass sie von mehr Schülern gewählt wird. Der Besuch des Gymnasiums dauert 3 Jahre, entspricht also der gymnasialen Oberstufe. Je nachdem, ob man nach der 9. oder 10. Klasse aufs Gymnasium geht, dauert es also 12 oder 13 Jahre bis zum Abitur. Da ein Leistungsunterschied zwischen den Schülern, die aus der 9.Klasse kommen im Vergleich zu denen, die nach der 10. Klasse kommen, nicht einwandfrei festgestellt werden kann, ist ein Abitur in Dänemark insofern nach 12 Jahren problemlos möglich. Es gibt für die belegten Kurse 3 Niveau-Arten, das A-,B- und C-Niveau. Das A-Niveau entspricht deutschem Leistungskursniveau, B-Niveau deutschem Grundkursniveau und C-Niveau einer grundlegenden Einführung. Kurse, die nur ein Jahr belegt werden, entsprechen dem C-Niveau (Beispielsweise Musik sowie Kunst), zweijährige Kurse B-Niveau (Beispielsweise Englisch bei der matematisk linie) und dreijährige Kurse entsprechen dem A-Niveau. Jeder Schüler muss drei Jahre Geschichte und Dänisch belegen, so dass diese beiden Kurse automatisch A-Niveau erhalten. Ferner müssen zusätzlich mindestens zwei, maximal drei andere A-Niveau Fächer hinzugewählt werden, beispielsweise Physik, Chemie, Mathematik oder mehrere Sprachen. Die A-Niveau Fächer werden nach 3 Jahren schriftlich geprüft, zusätzlich noch 3 mündliche Fächer, wobei die Fächer ausgelost werden. Ganz Dänemark hat ein Zentralabitur, die schriftlichen Übungsaufgaben sind insofern in ganz Dänemark identisch. Die mündlichen Prüfungen werden vom jeweiligen Lehrer abgenommen, zusätzlich sitzt ein neutraler "Censor" im Raum, der von einer anderen Schule kommt und gleichberechtigt mit dem Lehrer über die mündliche Note entscheidet. Das dänische Notensystem ist auf einer 13-Punkte-Skala aufgeteilt, wobei 00 das schlechteste ist und 13 das beste. Verglichen mit dem deutschen System stellt es sich so dar (die Noten 1,2,4 sowie 12 gibt es nicht): (Dänisch = Deutsch)(00=6;03=5-6,05=5;06=4;07=3-4;08=3;09=2-;10=1-2;11=1;13=1+) Alle dänischen Studiengänge unterliegen einem NC, eine Zentralstelle vergibt die Studienplätze nach dem Notendurchschnitt (sog. Kvote 1 Verfahren). Ferner wird ein gewisser Prozentsatz der Studienplätze nach Sozialkriterien vergeben, wobei man hier seine Chancen durch soziale Arbeit verbessern kann (sog. Kvote 2 Verfahren). Ähnlich wie in Deutschland sind einige Fächer sehr überlaufen, so dass es schwer ist, einen Platz zu bekommen (z.B. Medizin, Medienwissenschaften), während andere Fächer einen sehr niedrigen Schnitt verlangen, so dass dort jeder Bewerber aufgenommen wird. Neben dem oben genannten Studentereksamen gibt es in Dänemark noch zwei andere Examensarten, das Handelsschulexamen HHX (Højere Handelseksamen) sowie das technische Abitur HTX. Während ersteres vor allem für jene interessant ist, die eine Tätigkeit in der Wirtschaft anstreben, ist das HTX vor allem für Schüler interessant, die später einen Ingenieurberuf anstreben. Jedoch können diese Berufe auch von Absolventen des Studentereksamens ergriffen werden, manchmal wird dann jedoch ein längeres Berufspraktikum verlangt. Das HHX und HTX sind also fachgebundene Hochschulreifen, die nicht an die Flexibilität des Studentereksamens heranreichen, dafür jedoch in Ihrem Fachbereich zu einer intensiveren Vorbildung führen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, nach der 9. Klasse statt des Besuchs einer weiterführenden Schule eine Lehre zu absolvieren. Hierfür gibt es ebenfalls Berufsschulen, bei denen Theorie und Praxis kombiniert werden. Das dänische Schulsystem differenziert daher bis zum Ende der Folkeskole überhaupt nicht, danach jedoch sehr stark. Oftmals wird der Niveausprung von der Folkeskole zum Gymnasium als sehr drastisch empfunden, was erklärt, wieso sich viele Dänen für die 10. Klasse entscheiden. In der öffentlichen Diskussion wird der Niveauunterschied zwischen der Folkeskole und dem darauffolgenden Gymnasium oftmals diskutiert, jedoch ist grundsätzlicher Konsens, dass an der Politik der späten Differenzierung festgehalten werden soll. Eine frühe Trennung der Schüler wie sie in Deutschland nach der Grundschule stattfindet, wird abgelehnt.

Kultur

Drei Weltkulturerbestätten sind in Dänemark zu finden: Grabhügel, Runen und Kirche von Jelling sowie die Kathedrale von Roskilde und das Schloss Kronborg bei Helsingør.

Literatur

Weltweit bekannt ist der Dichter Ludvig Holberg (geboren als Norweger); er schrieb vornehmlich Komödien und einen satirischen Roman; zudem trat er als Geschichtsschreiber hervor. Den bedeutendsten dänischen Beitrag zur Weltliteratur machten der Märchen-Autor Hans Christian Andersen, die Schriftstellerin Karen Blixen (in Deutschland unter ihrem Pseudonym Tania Blixen verlegt) so wie der Nobelpreisträger Johannes Vilhelm Jensen (Nobelpreis 1944), dessen Roman Kongens Fald erst kürzlich von einigen dänischen Zeitungen zum (dänischen) Buch des Jahrhunderts gewählt worden ist. Weitere Träger des Literaturnobelpreises aus Dänemark sind Karl Gjellerup und Henrik Pontoppidan, die sich 1917 den Preis teilten. Wichtige Impulse für den literarischen Impressionismus gingen von dem Schriftsteller Herman Bang aus. Obwohl weitgehend eher als Philosoph bekannt, erlangte Søren Kierkegaard auch als hochrangiger Literat großes Ansehen. Ein weiterer weltbekannter Autor Dänemarks ist Peter Høeg, der mit seinem Erfolgsroman "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" berühmt wurde. Siehe auch: Liste dänischsprachiger Schriftsteller, Dänische Zentralbibliothek für Südschleswig

Film

In der Epoche des Stummfilms war Dänemark der größte Filmproduzent nach den USA, Deutschland und Frankreich. Wenngleich die Position des Landes auf dem internationalen Filmmarkt mit dem Aufkommen des Tonfilms zusammenbrach, fanden anspruchsvolle Produktionen weltweit Beachtung. Vor allem in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts sicherte sich das dänische Kino durch die Filmbewegung Dogma 95 wieder ihre Führungsposition auf dem internationalen Filmmarkt. Bekannte dänische Regisseure sind:
- Carl Theodor Dreyer
- Lars von Trier
- Bille August
- Erik Balling (Die Olsenbande)
- Lasse Spang Olsen (In China essen sie Hunde) Ausländische Filme werden in Dänemark nicht synchronisiert sondern lediglich mit Untertiteln versehen. Einzige Ausnahme bilden Kinderfilme.

Musik


- Thulla
- Eivør Pálsdóttir
- Poul Krebs
- Kim Larsen
- Lars Lilholt
- Anne Linnet
- Hanne Boel
- Hans Groß
- Michael learns to Rock
- TV-2
- Sorten Muld
- Shu-Bi-Dua
- Volbeat
- Jakob Sveistrup Plattenfirmen
- Cope Records
- Kick

Sport

Die am weitesten verbreiteten Sportarten in Dänemark sind Fußball und Handball. 1992 wurden die dänischen Fußball-Herren Europameister. Die Handball-Damen errangen 1996, 2000 und 2004 den Olympiasieg. Auch im Badminton gehören dänische Sportler seit langem zur Weltspitze. Bekannte dänische Sportgrößen:
- Anja Andersen, Handballerin
- Camilla Andersen, Handballerin
- Lars Christiansen, Handballer
- Anders Dahl-Nielsen, Handballer
- Preben Elkjær Larsen, Fußballer
- Paul Elvstrøm, Segler
- Morten Frost, Badmintonspieler
- Peter Gade, Badmintonspieler
- Wilson Kipketer, Leichtathlet
- Janne Kolling, Handballerin
- Tom Kristensen, Automobilrennfahrer
- Brian Laudrup, Fußballer
- Michael Laudrup, Fußballer
- Camilla Martin, Badmintonspielerin
- Erik Veje Rasmussen, Handballer
- Bjarne Riis, Radfahrer
- Allan Simonsen, Fußballer

Sonstiges

Einer der berühmtesten Exportartikel Dänemarks ist der Legostein, welcher Mitte des 20. Jahrhunderts von einem dänischen Zimmermann erfunden wurde.

Siehe auch


- Fußball in Dänemark
- Smørrebrød
- Holger Danske

Weblinks


- [http://www.denmark.dk/ Dänemark]
- [http://www.visitdenmark.com/ Dänisches Tourismusbüro]
- [http://www2.daenemark.org/tysk/index.php Dänische Botschaft]
- [http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,DNK,00.html Jahrbuch Dänemark]
- [http://www.destatis.de/download/d/veroe/laenderprofile/lp_daenemark.pdf Länderprofil Dänemark des Statistischen Bundesamts]
Danemark Danemark Danemark als:Dänemark fiu-vro:Taani ja:デンマーク ko:덴마크 ms:Denmark simple:Denmark th:ประเทศเดนมาร์ก zh-min-nan:Dan-kok

Schweden

Das Königreich Schweden (schwedisch Konungariket Sverige ) ist eine parlamentarische Monarchie in Nordeuropa. Das Staatsgebiet schließt - neben dem östlichen Teil der skandinavischen Halbinsel - die Inseln Gotland und Öland mit ein. Schweden ist Mitglied der EU und des Nordischen Rats.

Geografie

Nordischen Rats Schweden grenzt an das Kattegatt, die Staaten Norwegen und Finnland, sowie die Ostsee. Zu Schweden gehören zwei große Inseln in der Ostsee: Gotland (ca. 3.000 km²) und Öland (ca. 1.300 km²). Es gibt ca. 221.800 Inseln. Die längste Ausdehnung von Norden nach Süden beträgt 1.572 km, von Osten nach Westen 499 km. Während weite Teile des Landes flach bis hügelig sind, steigen entlang der norwegischen Grenze die Gebirgsmassive der Skanden bis über 2.000 m Höhe an, sie gipfeln im Kebnekaise, 2.111 m. Über das Land verteilt gibt es 28 Nationalparks die flächenmäßig größten im Nordwesten des Landes.

Regionale Einteilung

Traditionell wird Schweden in die drei Regionen (schwed.: landsdelar) Götaland, Svealand und Norrland eingeteilt. Die vierte historische Region Schwedens war bis 1809 Österland, das heutige Finnland. Bis zur von Axel Oxenstierna 1634 durchgeführten Verwaltungsreform waren die Regionen weiterhin in folgende 25 Landschaften (landskap) gegliedert: Die größte Stadt ist die Hauptstadt Stockholm. Andere wichtige Städte sind Göteborg, Malmö, Uppsala, Linköping, Västerås, Örebro und Norrköping. Siehe auch die Liste der Städte in Schweden. Grob lässt sich Schweden in den stärker entwickelten und besiedelten Süden und den sehr schwach besiedelten Norden einteilen. Der Norden beginnt nördlich einer Linie Mora-Borlänge-Falun-Gävle-Söderhamn. Um 1900 wurde begonnen den Norden zu erschließen. Zwischen 1907 und 1937 wurde die Inlandsbahn zwischen Kristinehamn und Gällivare gebaut, um diese Erschließung voranzutreiben.

Topografie

Gällivare Süd- und Mittelschweden (Götaland und Svealand), das nur zwei Fünftel von Schweden umfasst, ist von Süden nach Norden in drei Großlandschaften geteilt, Nordschweden, das die restlichen drei Fünftel umfasst, ist von Westen nach Osten in drei Landschaften geteilt. Der südlichste Teil, die historische Provinz Schonen, ist eine Fortsetzung der Tiefebene Norddeutschlands und Dänemarks. In Schonen liegt auch der tiefste Punkt Schwedens (ausgenommen Seen u. ä.) mit 2,4 Metern unter Meereshöhe. Nördlich davon erstreckt sich das Südschwedische Hochland, eine Hochebene umgeben von einer Hügellandschaft, mit einer großen Anzahl von langgestreckten Seen, die durch eiszeitliche Erosion entstanden sind. Die dritte Großlandschaft ist die Mittelschwedische Senke, eine flache, jedoch zerklüftete Landschaft mit großen Ebenen, Horsten, Tafelbergen, Fjorden und einer Reihe von Seen (darunter die vier größten Seen Schwedens Vänern, Vättern, Mälaren und Hjälmaren). Hjälmaren ]] Der Westen Nordschwedens ist durch das Skandinavische Gebirge geprägt, das die Grenze zu Norwegen bildet. Die Gebirgskette weist Höhen zwischen 1.000 und 2.000 Metern über dem Meeresspiegel auf. Im Skandinavischen Gebirge liegt auch Schwedens höchster Berg, der Kebnekaise (2.111 m). Nach Osten hin schließt das Vorland an, Schwedens ausgedehnteste Großlandschaft. Entlang des Gebirges erstrecken sich große Hochlandsebenen auf einer Höhe von 600-700 Metern über dem Meeresspiegel, die in ein welliges Hügelland übergehen, das nach Osten abfällt. In dieser Landschaft befinden sich auch die großen Erzvorkommen (Eisen, Kupfer, Zink, Blei) Schwedens. Die großen Flüsse Schwedens, die ihren Ursprung im Skandinavischen Gebirge haben, fließen beinahe parallel in tiefen Talgängen in Richtung Ostsee. Entlang der Ostseeküste erstreckt sich die ebene Küstenlandschaft, die zwischen Härnösand und Örnsköldsvik von einem bis an die Ostseeküste reichenden Ausläufer des Vorlandes (Höga kusten, Nationalpark) unterbrochen wird. Die skandinavische Halbinsel war während der letzten Eiszeit von Eis bedeckt. Der Druck und die Bewegung der Eismassen hat die Landschaft in vielen Teilen wesentlich mitgestaltet. Ein auch heute noch wichtiger Faktor ist die Landhebung. Das Abschmelzen der Eismassen, die die Erdkruste niedergedrückt hatten, hat seit der letzten Eiszeit (ungefähr 10.000 v. Chr.) zu einer Landhebung von 800 m geführt. Heutzutage beträgt die Landhebung 10-11 mm jährlich. Die längsten Flüsse Schwedens sind Klarälven, Torneälv, Dalälven, Umeälv und Ångermanälven. Die größten Seen sind Vänern, Vättern, Mälaren, Hjälmaren.

Klima

Schwedens Klima ist für seine geografische Lage ziemlich mild. Es wird vor allem durch die Nähe zum Atlantik mit dem warmen Golfstrom bestimmt. Große Teile Schwedens haben daher ein temperiertes, feuchtes Klima mit reichlichem Niederschlag und relativ geringen Temperaturunterschieden zwischen Sommer und Winter. Kontinental beeinflusstes Klima mit geringeren Niederschlägen und höheren Temperaturunterschieden findet man im Inneren des Südschwedischen Hochlandes und in einigen Teilen des Vorlandes des Skandinavisc